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7 Tipps für erfolgreiche Facebook-Gruppen

Als auf der Facebook Developer Conference 2017 bekannt wurde, dass alle Facebook Seiten eine Gruppen-Funktion bekommen würden, haben Brands und Publisher aufgehorcht. Monat für Monat sickerten Neuigkeiten zu Facebook-Gruppen durch und als Mark Zuckerberg Mitte Januar schrieb:

„Give people the power to build community and bring the world closer together.“

wurde vielen klar; Gruppen bringen Engagement. Engagement bringt Reichweite. Reichweite bringt Traffic. Trotzdem fällt es Publishern noch immer schwer eine Gruppe zu eröffnen. Sie fragen sich, was genau bringt mir eine Facebook-Gruppe? Wie viel zusätzliche Arbeit müssen wir einplanen und wie beeinflusst eine FB-Gruppe unseren Traffic?

Um zu verstehen, weshalb Facebook auf Gruppen setzt, muss man wissen, wie Gruppen funktionieren und wie man eine Gruppe gründet und zum Laufen bringt.

7 Punkte, weshalb man Facebook-Gruppen eröffnen sollte und wie sie funktionieren:

Facebook-Seiten mit Gruppen verbinden

Eine Gruppe sollte man als ein Kommunikationsforum sehen, das zur FB-Page gehört. Sobald die FB-Gruppe mit einer FB-Page verbunden ist, sieht auch das Gruppenmitglied mit wem es kommuniziert. So kann der Nutzer von der FB-Gruppe auf die FB-Seite gelangen und diese kennenlernen und liken. Aus unbekannten Nutzern können treuen und loyalen Leser werden.

Neue Metriken bei Facebook-Gruppen

FB-Gruppen gibt es schon seit einigen Jahren. Für Publisher und Brands sind sie aber erst seit Kurzem interessant. Ende 2017 hat Facebook für Gruppen neue Funktionen eingeführt. Dazu gehört, dass Administratoren unterschiedliche Gruppen-Insights sehen und auswerten können. Die Betreiber der Gruppe sehen auf einem Blick, welche Mitglieder am meisten kommentieren und welche Posts am beliebtesten sind.

Der Unterschied zwischen geschlossenen und öffentlichen Facebook-Gruppen

Man kann Gruppen für jeden sichtbar machen oder die Beiträge und Kommentare an Gruppen-Mitgliedern ausspielen. Ein Vorteil von öffentlichen Gruppen ist, dass jeder an dieser Gruppe teilnehmen kann. Der Nachteil an öffentlichen Gruppen ist, dass jeder an dieser Gruppe teilnehmen darf. Bei geschlossenen Gruppen fühlen sich User geschützt. Sie trauen sich freier zu kommentieren und fühlen sich für diese Gruppe verantwortlich. Das ist auch ein Grund dafür, dass in geschlossenen Gruppen weniger gehatet wird. User machen sich gegenseitig auf ihr Verhalten aufmerksam und kommentieren in geschlossenen Gruppen häufiger.

Funktionen von Facebook-Gruppen

FB-Seiten können ihre FB-Gruppen mit oder ohne Budget im News Feed bewerben. ABER – nicht die Größe der Gruppe ist entscheidend für den Erfolg, sondern das Engagement. Auch eine Gruppe mit 200 Mitgliedern kann dem Publisher viel bringen. Wenn die User kommentieren, liken und teilen, fungieren sie als „natürliche Influencer“. Dies führt dazu, dass die Freunde der Incfluencer von den Themen der FB-Gruppe und der FB-Seite lesen und Fans beider Angebote werden können oder / und die Posts selbst weiter verbreiten.

Die Gruppe unterscheidet sich in der Optik nicht von einer normalen FB-Seiten

Das Arbeiten in einer Gruppe muss der Redakteur nicht lernen. Die Gruppe ähnelt bis ins kleinste Detail einer FB-Seite. Man sollte jedoch daran denken, dass man die Inhalte nicht dupliziert. Eine Gruppe ist ein Kommunikationsforum für Mitglieder. Man sollte sich an den Interessen der Nutzer orientieren, indem man sie nach den Themen, über die sie diskutieren wollen fragt. In Gruppen bekommen Redakteure das Feedback der Leser sofort und können schnell auf Fragen oder Anregungen reagieren.

Man muss kein Fan einer FB-Seite sein, um der passenden Gruppe beizutreten

Jeder Facebook-User kann einer Facebook-Gruppe beitreten. Neue FB-Gruppen mit neuen Themen bringen neue Zielgruppen mit neuen Meinungen.

Der Sinn von Facebook-Gruppen

Mit Facebook-Gruppen können Publisher Vertrauen aufbauen und die Community stärken. Loyale und treue Fans können neue Inhalte am besten streuen.

Nutzer suchen Diskussionen auf Augenhöhe

User suchen authentische Gespräche. Sie wollen nicht belehrt oder erzogen werden. Man sollte ihnen nicht sagen, was sie denken oder fühlen sollen. Publisher sollten sich regelmäßig fragen, welchen Mehrwert das Gruppen-Mitglied in der FB-Gruppe erhält. Langweilige Inhalte können dazu führen, dass eine Gruppe einschläft. Eine FB-Gruppe ist kein Selbstläufer. Deshalb benötigt jede Gruppe einen Community Manager.

Der Nutzer steht im Vordergrund – nicht das Unternehmen

User suchen keine Reklame und auch keinen Ort, an dem sich Brands und Publisher selbstbeweihräuchern. Sollten sie den Eindruck erhalten, dass sie für eine Unternehmens-PR missbraucht werden, sind sie schnell wieder verschwunden und der Publisher hat sein Image geschädigt. 

Die „perfekte“ Facebook-Strategie

Viele Publisher und Brands integrieren soziale Medien in ihre Marketing- und Kommunikationspläne: Oft vergessen sie jedoch den Schwerpunkt auf die Konzeption einer Facebook-Strategie zu setzen. Denn ohne eine klar definierte Facebook-Strategie, werdet ihr keinen Erfolg verzeichnen.